Fidelius, Speck & Schwarzwaldgeschichten
Shownotes
In dieser Folge nehmen wir euch mit in den Forstwagen von Martin Wangler alias Fidelius Waldvogel. Wir sprechen über seinen Wandel vom Zimmermann zum Kabarettisten, die wachsende Kluft zwischen Stadt und Land und warum Humor gerade in schwierigen Zeiten unverzichtbar ist.
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00:00:20: Ist der Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Korn und Fass.
00:00:23: Und einer dieser hoffentlich letzten kalten Nassen Mai Tage verbringe ich mit den ersten Sonnenscheinstrahlen auf dem Hof von Martin Wangler euch vielleicht auch bekannt als Fidelius Waldvogel?
00:00:39: Ich sage nicht herzlich willkommen.
00:00:40: Ich sag vielen Dank, dass ich hier sein darf in deinem Dummwegele!
00:00:44: Ja
00:00:44: das ist eine große Ehre, dass ihr da herkommt und das noch ne kalte Sophie.
00:00:51: Jetzt hoffen wir mal, dass es deswegen wärmer wird.
00:00:53: zu einer Kundschiruruss dann passt eigentlich alles.
00:00:55: ja also leider machen mir kein Videopodcast.
00:00:58: aber gerade ist echt herrlich hab grad gesagt die Sonne strahlt so runter.
00:01:01: Wir haben die Bühne aufgeklappt.
00:01:04: all diejenigen die die bühne noch nicht gesehen haben Ihr werdet noch mal dieses jahren genuss kommt sie anzusehen.
00:01:10: wir sprechen nachher noch über deine tour.
00:01:12: aber nochmal in diesen wagen.
00:01:14: wenn man hier reinkommt Man riecht immer noch.
00:01:16: den rauchspeck liebe ich.
00:01:18: das sollte man eigentlich überall aufhängen.
00:01:22: Krieg kriege gleich hunger.
00:01:23: es ist nur so für die wo?
00:01:25: wenn nämlich andere kindes garita?
00:01:30: Wenn zum beispiel vegetarier?
00:01:32: Hier hängt ja Todesfleisch.
00:01:34: Da hängt schon einfach das nächste Mal so ein Räuchertofhut daneben.
00:01:38: Selber schmeckt die Zowie, ein gutes selbergreiche Speck!
00:01:44: Ja also wir sprechen heute über deine Tour, die jetzt zehnjähriges Libéryum macht.
00:01:48: aber vorab nochmal zu dem Wagen.
00:01:50: du bist der gelernter Zimmermann.
00:01:53: hast Du den selber so hergerichtet?
00:01:56: Im wahrsten Sinne, das Wort ist eine Schnapsidee gewesen.
00:02:00: Weil es war so dass der SWR Themen Tage Heimat kam und da haben wir mit dem Regisseur überlegt kann wie könnte man das machen?
00:02:10: Dann haben wir gesagt mal mich den Film machen also tagsüber fahre ich mit einem Bulldog über Dörfer und am Abend spiele ich mit Kabarettprogramm.
00:02:19: Der SWR hätte das leider nicht will.
00:02:22: aber man ist ein Schwarzwälder die Kopf und sagt Das macht mir grad.
00:02:25: trotzdem So wie man es denkt hat.
00:02:28: Gesagt, getan und haben so einen Wagen gesucht Und dann hat der Forst die Schnellläufer eingeführt Die Forstwege mit schnellen Fahrern, also wohl schneller fahren, wie ca.
00:02:39: bis zu achtzig Stundenkilometer.
00:02:41: Dann bin ich zum gute Glück da dran angekommen und da bedanke ich mich jetzt schon oder vor zehn Jahren dass der Forster aus Schluchzee das mir möglich gemacht hätte.
00:02:51: Dann bin nun zum Schmied gegangen und habe gefragt ob er mehr da unten Stehl ohne Nachschweißt, dass ich der Lade nahemache kann.
00:02:58: und da ich Zimmermann bin habe ich dann das selber gebaut.
00:03:01: Ja also du bist ja vielfältig unterwegs nicht nur als Kaparatist Musiker sondern auch bekannt als Bernd Clemens aus der Serie Die Fallas auf dem SWR.
00:03:10: Und jetzt hier.
00:03:11: aber so ein Ur-Schwarzwälder hört man auch raus.
00:03:13: Du hast gerade gesagt Schwarzwälter dickkopf Der steckt in dir.
00:03:17: Wenn man in deine Wiedereien schaut Man sieht gelernter Zimmerer.
00:03:21: Aber dann nach Salzburg gegangen um Schauspiel zu studieren.
00:03:25: Wie kam das vom Zimmerer zum Schauspiel?
00:03:27: Was hatte ich da angetrieben?
00:03:29: Also, es waren... Ich wollte eigentlich immer Musiker sein.
00:03:34: Musiker!
00:03:35: Das war meine Idee aber eher... Ich kann zwar sehr viele Instrumente, aber keins richtig gut.
00:03:43: und zum Musikstudieren muss man das richtig gut kenne, okay?
00:03:47: Und dann habe ich gedacht, hey was mache ich denn als Schauspillerzimmer mal zuerst Das war halt im Dorf, da bist du ja gesehen.
00:03:54: Dann bin ich runtergeflogen, dann habe ich beide Arm abgeholt und dann war klar also den Beruf des Zimmermanns mit der harte Arbeit das funktioniert nicht, dann hab' ich sie willens gemacht, dann hatte ich gedacht was könnte man denn machen?
00:04:07: Könnte man vielleicht eher gleich ein Doktor oder so was?
00:04:12: Doktor wäre was!
00:04:13: Doktor, ich kann gut mit Elite und sowas.
00:04:15: und dann hab ich gedacht ok mach's Abitur noch.
00:04:18: Während dem Abitur bin ich dann ins Stadteater kommen.
00:04:21: Und da hat sich das Feuer schlucker verschluckt und wie der Landjugend hab' ich gewusst, dass ist nicht so schwer.
00:04:27: Das ist nicht zu schwer.
00:04:28: Da haben wir schon oft mal hinter die Hütte oder sowas.
00:04:31: Wir haben auch schon Feuer gespuckt.
00:04:32: Also sie hast mit Wasser... ...und der Trick ist einfach, dass du musst schön fein versprühen.
00:04:37: Das habe ich gut kennengelernt.
00:04:39: Dann ist der Feuerspucker ausgefallen und habe gesagt, das kann ich!
00:04:42: Und dann bin ich nie gekommen ins Theater.
00:04:44: Und deshalb das Theater-Lebe hätte man dann eigentlich schon... Vor allem so.
00:04:47: Und dann habe ich natürlich auch die schön sprechende große Statiste gesehen, die halt sich auf der Schauspielschule vorbereiten und dann haben sie gesagt ob ich mit will.
00:04:58: Da habe ich gesagt ja das kann ich nicht mehr machen aber erst mal nur für Privatschulen weil man weiß es heute ob's klappt.
00:05:04: Dann hände ich mich sofort.
00:05:05: nummer in Mainz, aber das war eine Privat-Schule.
00:05:08: Ich hab doch kein Geld gehabt.
00:05:10: Da bin ich aber wieder gefahren nach Leipzig oder Salzburg und da habe ich jeweils die erste Runde überstanden.
00:05:16: Ja, und dann war ich in Salzburg auf der Aufnahmeprüfung.
00:05:23: Und es war auch so lustig irgendwie... Ich habe mich ja in dem Theater-Szenejagd richtig ausgeteilt und dann habe ich einen Kollegen gehabt und er hat gesagt im Mamo Zatheum im zweiten Hunde das ist so wichtig!
00:05:37: Das ist super schuld!
00:05:38: Da musst du nach!
00:05:39: Dann bin ich halt da nahe gegangen und habe zum Chef gesagt, als ob ich jetzt drin wieder als Zimmermarkt Geld verdient hab.
00:05:45: Ich komme wasch ins Wetter am ziehstück.
00:05:48: Jetzt am ziehst du Gottzeit, am Mittwoch!
00:05:51: Ja ich bin jetzt auch in der zweite Runde habe überstanden.
00:05:54: Am Dunstdick bin ich dann gekommen und dann hab ich auch gesagt ja jetzt bin ich in der vierter Runde aber waschens guck mal mal das wird sehr knapp.
00:06:02: Also am fredigen Ummittag habe ich da nicht mehr Angräufe im Chef Franz.
00:06:08: jetzt komm' ich nimm mich hab's geschafft und so bin ich wirklich als Hochschwarzfelder.
00:06:13: Ja, mit meiner Mundart hängen Sie mich nur in Salzburg.
00:06:18: Man
00:06:18: muss doch als ein richtiges Unikum gewesen sein für dich.
00:06:21: also ich versuche mir das vorzustellen Salzburg, Elitea Theater Retter die die Welt bedeuten und sonst Schwarzwälder Urgestein?
00:06:30: Da hab ich nur lange Horker.
00:06:33: Ich bin Motorradfahrer, ich habe immer Westernstiefelka, Lederhose und eine schwarze Ledermotorradjacke.
00:06:42: Und so hab' ich Volkswagen gefroren.
00:06:44: Aber irgendwie kann ich es mir doch gut vorstellen!
00:06:47: Das passt ganz gut zusammen,
00:06:49: gell?!
00:06:49: Ja
00:06:49: das war halt dann irgendwie so... aber ich war halt einfach... Ich hab mir keinen Kopf gemacht, ich habe mir wirklich keinen Kopf.
00:06:55: Ja!
00:06:56: Ich bin da voll neiganger und hab gedacht, das klappt, passt und schon schaltet.
00:07:00: Und meine andere Kollege hat alle gesagt so... Sie können ein Leben außer Schauspiel nichts vorstellen.
00:07:06: Da hab' ich gesagt, ach was?
00:07:07: Wenn's halt in den Schauspielen ist bis anders dann gar nicht irgendwo anders steht der auf.
00:07:12: Diese Leichtigkeit hat mich eigentlich immer wieder geholfen.
00:07:16: Ja.
00:07:16: Und da halt eine Sache auch auszuprobieren.
00:07:19: Bis mit dem Wegele hab ich auch nicht gewusst ob es funktioniert.
00:07:21: Man hätte halt die Idee Lauft los, überlegt nicht zu lang.
00:07:26: Nämlich Schunschkanz, nämlich passiere du hinter Denkstich und dann macht es auch keinen Spaß
00:07:30: mehr.".
00:07:30: Auf jeden Fall sind wir sehr froh dich wieder hierzuhaben, dass du aus Salzburg und hast noch andere Stationen gehabt in deinem Leben wieder zurück in Schwarzwald gefunden hast?
00:07:38: Und irgendwann in dieser Zeit ist ja die Figur Fidelius Waldvogel entstanden.
00:07:43: Kannst du uns mal mitnehmen wann der in deinen Kopf eingetreten ist oder wann die Idee entstanden?
00:07:50: Das war ein längerer Prozess.
00:07:51: A, wir waren mal weg von daheim.
00:07:53: Zuerst in Freiburg und in der Stadt.
00:07:56: Da war ich in den Freiburger Stadt.
00:07:59: Und dann bist du natürlich auch weggekommen nach Salzburg.
00:08:05: Das ist immer eine deutschsprachige Raum.
00:08:08: Dann halt auch nach Oldenburg und in Oldenburger.
00:08:11: Hundert-achtzig Grad Himmel zu sehen.
00:08:13: Das war für mich neu.
00:08:15: oder wenn zum Beispiel ... minus fünf Grad hätte und es hätte kein Schnee.
00:08:20: Und du kannst ja nicht Skifahrer oder zum Beispiel auch so Gerüche, also wie jetzt zum Beispiel Speck oder sowas.
00:08:28: Wenn du dann von daheim, wenn der Mama da eine Berle Brot wirst E-Pack die du dann in Oldburg essen, dann merkst du das bis mit dir macht.
00:08:37: und damit habe ich mich dann ein klein wenig auseinander gesetzt und hab dann überlegt was ist eigentlich Heimat?
00:08:43: Da habe ich mir Gedanke darüber gemacht Und dann ist das natürlich immer nur mehr Woche.
00:08:49: Von Oldenburg bin ich nach Ingolstadt zurück, in Ingolstatt war ich dann vier Jahre im Theater und dann hab' ich gemerkt ja... Ich will irgendwas machen wo ich kreativer bin und da hat die Bauernbühne mich gefragt ob ich würde ein Thema mit einem kleinen Kunsthauber oder eine halbe Stunde etwas machen.
00:09:07: und das habe ich dann zum Thema Heimat gemacht.
00:09:09: und es ist geflogen der Abend.
00:09:10: Das war wirklich ... Da hab', ich gemärkt Das ist das, was ich machen will als Schauspieler Musik und gleichzeitig ja Themen wo mich ageln, wo mich interessiert.
00:09:22: Ja und es war das Thema Heimat.
00:09:24: Und dann zwei Jahre darauf, also das war dann in den Fidelius Waldvogel kreiert mit einem Heimatprogramm und sie ist dann Breitner Calling
00:09:35: Dann hat alles so seinen Lauf genommen?
00:09:37: Ich erinnere mich zum ersten Mal habe ich dich gesehen Man wohl, in der Zeit, bei der Landesvertretung in Berlin.
00:09:45: Also die Baden-Württembergische Landesvertreter und hast einen Auftritt gehabt weil es war grüne Woche.
00:09:50: Landwirtschaftsminister Hauck hat eingeladen und da hast du schon frechen Auftritt hingelegt damals.
00:09:57: Das kann man so sagen.
00:09:59: wer traut sich schon im Landwirtschaftsminister ein Messer unter Nasenzhalte mit einem Stück Spektra?
00:10:06: Ja also ich weiß noch Es hat mich damals doch erschrocken Aber mich war sofort fasziniert von der Art und Weise, wie du es eben geschafft hast diesen bodenständigen Speck nach Berlin zu bringen.
00:10:18: Und in diese ja das was er auch nicht durchdreht.
00:10:22: Heimat dann auf eine ganz andere Bühne zu platzieren.
00:10:25: Das fand ich schon groß damals.
00:10:27: Ja also ich weiß nur ich habe vor dem Auftritt riesen Respekt gehabt.
00:10:32: Normalerweise spiele ich halt immer hier im Umfeld so sage jetzt mal Südlicht am Eingrenze.
00:10:39: Im alemanischen Bereich bin ich immer noch unterwegs, also in der Schweiz oder im Elsass drin.
00:10:46: Da bin ich da tätig.
00:10:48: so aber dann in Berlin zu spielen und gleich eine Landesvertretung bei Herrn Minister Hauck.
00:10:54: Das war natürlich ... Ja, das ist mir schlussglämmerlich gegangen, kann man so sagen.
00:10:59: Aber es hat dann gut funktioniert.
00:11:01: Ja, ja.
00:11:01: Wir waren alle begeistert.
00:11:02: So viel weiß ich noch.
00:11:04: Mittlerweile ist sie auch Berlin dann zur grünen Woche immer eine Bühne für dich.
00:11:07: Du bist ein Bestandteil vom Auftritt der alle also von Baden-Württemberg.
00:11:13: Machst du da auch einen Brünnprogramm?
00:11:15: Du bist Teil der Regionalkampagne von daheim.
00:11:19: Also es hat sich viel verändert für Fidelius Waldvogel in den letzten zehn Jahren.
00:11:23: Das kann man schon sagen mit der Wanderbühne die vier Wochen durch Badewörterberg zu fahren Und dann halt zwanzig, eine Zwanzig als Regionalbotschafter fürs Landwirtschaftsministerium unterwegs zu sein.
00:11:36: Das hätt sich nicht ... das war natürlich schon wie soll ich sagen noch im Kleinkunstpreis der zweite Ritterschlag sozusagen, wo ihr dann geschafft habt so und ja da bin ich natürlich auch sehr dankbar dass die Sache, die man macht, dass es bitte Leute ankommt beziehungsweise auch, dass man die Leute zum Nachdenken animiert sowohl Verbraucher und auch die Landwirte.
00:12:01: Also dass man wieder merkt, also ich merke halt in der letzten Zeit das die Gluft zwischen Stadt Kinder- und Landeier, dass es halt immer weiter auseinander fliegt.
00:12:12: Unser Versuch ist halt nicht mit mehr erhobener Zeigefinger sondern mit Lieder, mit Lust und so was, dass man da wieder mehr aufeinander zugeht.
00:12:22: Dass wir ja die Bedenken vom anderen dass man die Ernst nimmt, beziehungsweise das man wieder aufeinander... ...dass man einander wieder zuhört.
00:12:31: Ganz einfach!
00:12:32: Ist denn hat sich die Figur Fidelius Waldvogel dann auch verändert in dieser ganzen Zeit?
00:12:37: Also ich habe mal bei Wikipedia nachgeschaut, da wirst du also Fidelios wird beschrieben als bodenständiger Urschwarzwälder, Bauer, Wilderer und Naturbursche.
00:12:47: Ist er das immer noch?
00:12:49: Ja, also ja, da kommt... Also wenn ich jetzt aus der Perspektive nach zwanzig Jahre in Kabarett sehe, denke ich früher war ich wilder, verrückter und habe auch mir eine Nase angeschlagen.
00:13:05: Wo auch ich viel im Publikum zugetraut habe so... Und da bin ich ja im Moment halt, wir haben die Erfahrung einfach auch kompatibel geworden.
00:13:14: Jetzt muss man einfach aus sagen so genau wenn man natürlich als junger Wilder schwarzwälder unterwegs ist dann hätte man natürlich eine andere Botschaft hin im Rucksack wie wenn man fürs Landwirtschaftsministerium unterwegs ist.
00:13:34: Warum eigentlich wilderer?
00:13:35: Woher kommt der wilderer?
00:13:36: bei Fidilius?
00:13:37: Kannst du es erklären?
00:13:38: Ja, das kann ich erklären.
00:13:39: Also mein erstes Programm war Breitner Calling, das war das Thema Heimat und dann wollte ich ein zweites Programm machen, da ich sehr Jagd auf ihn bin.
00:13:50: Also du bist auch ein echter Jäger?
00:13:54: Ja
00:13:54: ja seit Neustem!
00:13:57: Seit Neuestem auch mit Jagdschein.
00:13:58: aber früher war es halt so dass ich beim Jägen viel dabei war und ich kenne mich da eigentlich ganz gut aus.
00:14:06: Und die wildere Figur, die hat mich immer fasziniert weil es auf der einen Seite ist das Kleinkriminelle, der Verbot in den Dingen tut aber auch auf der anderen Seite der Hero.
00:14:15: also bei der Landbevölkerung sind einfach die Heroes im bayerischen ist noch viel mehr als Jännerwein oder der Bayerische Hürsel Idole letztendlich, weil sie die Staatsmacht an der Nase herumgeführt haben und sich auch wirklich für die sozial Schwachen eingesetzt haben.
00:14:34: Das war auch ein ganz wichtiger Punkt wo die abgedeckt sind und er dachte mir okay der will Fidelius hat vielleicht da so was.
00:14:43: also dass er das sowas macht.
00:14:45: Und wer wie er sich für die Landbevölkerung einschätzt heutzutage ist natürlich ganz einfach so ja wer schießt nur?
00:14:54: Ja, Wildsauber der Landwerte ab.
00:14:56: Das ist wirklich ein Problem.
00:14:57: oder heutzutage auch Waschbären oder so was.
00:15:02: Oder ganz zu schweige von Biber weiß ich bin ja auch für Biber und liebe Vieh, wo das Wasserhaushalt zum Teil gut reguliert.
00:15:16: Aber wenn's halt einfach der normale Menschenverstand aushängt, dann muss halt so viel auch mal weg.
00:15:23: Also da muss man verkrämen und wenn du sie geholt ... Ja?
00:15:26: Dann hilft halt auch ein Kiegel.
00:15:30: Jaaa!
00:15:32: Und das versuche ich ja natürlich auch zu provozieren.
00:15:36: oder also dass man da auch überlegt was machen wir hier.
00:15:39: Und da fand ich die Wilderer Figur Sehr, sehr passend.
00:15:43: Ich
00:15:43: finde sie impassend weil Sie also wir haben davon das Bild in der Gesellschaft wie du es gerade beschrieben hast.
00:15:49: Der Hero wenn die Bauerngemeinschaft ist Dorf Hungerte wegen irgendwas dann hat er Wilderer irgendwo noch was geschossen und dann gab's eben noch das was er gebracht hat.
00:15:58: aber Das gibt es.
00:16:00: in unserer modernen Welt gibt es ja keinen echten wilder mehr man merkt Es nicht mehr.
00:16:05: da finde ich irgendwie dass gut Die herstellung von dieser Geschichte der Grund Idee in die heutige Zeit, die du damit reinbringst.
00:16:14: Ja
00:16:16: das war auch die Schwierigkeit da drin.
00:16:17: auf der einen Seite es gibt den Wilderer nicht mehr.
00:16:20: also wenn ich heutzutage ein wilder und dann muss man unterscheiden dass ist halt das eine Bild des ja das Hieronwilderer, der sich stellt mit der Waffe.
00:16:31: Der Polizei entgegen.
00:16:33: Aber dann gibt es natürlich heutzutage auch die anderen Wilder, die mit den Fallen und so was als mit Drahtschlingen und sowas.
00:16:37: Die sind grausammer Toten!
00:16:38: Da bin ich natürlich absolut dagegen.
00:16:40: Ja, dem Wilderer
00:16:41: wäre ja heute in der Perspektive vielleicht der, der er sich der Obrigkeit widersetzt einem... gewissen Gesetz und bei diversen Tieren selbst Hand anlegt nicht aufgrund des Hungers, sondern aufgrund von anderen Problemen.
00:16:54: Aber die Herleitung will ich jetzt nicht allzu weit machen!
00:16:57: Ja ja es ist natürlich dann auch lustig wenn ein Wilderer kommt im Herr Landwirtschaftsminister einen Rehbuch schenkt oder sowas.
00:17:05: das sind natürlich schon sehr lustige und liebere Leute.
00:17:10: Das ist immer der Reiz des Verbotenen.
00:17:13: Das kann natürlich der Fidelius ausleben.
00:17:16: Wir hören der Fidelius, der fährt mit seinem Traktor und dem Schäferwagen in dem wir hier sitzen.
00:17:21: Das
00:17:21: ist kein Schäfewagen, das ist ein Forsterbeiderwagen!
00:17:26: Das machen wir jetzt nicht normal, ich stehe zu meinem Fehler.
00:17:30: Warum habe ich Schäferwagen?
00:17:31: Irgendwo hab' ich's gelesen!
00:17:34: Natürlicherweise wird das als Schäfervage machen... Aber Schäverwaage ist viel kleiner und er ist auch höher weil der Forster-Wagen hoch ist, da läuft ja ohne ein ganz normales Rad und die Schäfrwagen sind eingelassen.
00:17:51: Und so bin ich auf siebzig Zentimeter Höhe Dreißigvierzig Zentimeter.
00:17:57: Und alle Förster und Schäferwagen natürlich an dich, Entschuldigung bitte!
00:18:02: Ich hatte nicht schon den Gedanken vorher beim Aufbau wie kriegen wir unser ganzes Equipment hier rein?
00:18:06: aber da es ja kein Schäfervagen ist sondern ein Forstwagen haben wir viel mehr Platz.
00:18:09: Ja klar und ich habe auch ausgebaut, weißt du dahin?
00:18:13: Auf der linken Seite ist sozusagen die Hygienezone mit Waschbecken und das jetzt zum Beispiel für einen Schäverwagen.
00:18:20: Da ist er.
00:18:22: Das sagt
00:18:23: nichts über die Hygiene der Schäfer aus oder doch?
00:18:26: Nee, weil meistens meine Schäfermager sind ja... Nein, den habe ich halt einfach so umgebaut dass es für mich passt und dass ich auch da drin schlafen kann.
00:18:38: Das war
00:18:39: das vor allem, das frage ich mich die ganze Zeit schon.
00:18:42: Schläfst du dann in dem Wagen während du an Tour bist?
00:18:46: Logisch was denn sonst!
00:18:47: Dort wo du drauf schuckst, das ist sozusagen die Eggbank Und die Bank da drinnen, und die ist aufklappbar.
00:18:54: Da drin habe ich dann mein Matratz- und mein Bettzeug.
00:18:58: Das packe ich dann immer aus.
00:18:59: Stell dir mal vor!
00:19:00: Normalerweise wenn ich irgendwo anders spiele nicht mit dem Stubbewegele unterwegs bin, geht der Auftritt bis zwölf für eins.
00:19:08: Dann muss ich dann in den Hotel... ...und dann nachts irgendwo im Hotel.
00:19:13: Dann musst du Schlüsselkästchen suchen und dann haste Schlüssel.
00:19:16: Und dann findest du Kode, gell?
00:19:17: Und dann bist du drin endlich!
00:19:18: Und dann musst du irgendwo in ein Zimmer wo du dich quasi nur in zwei andere Zimmern halbist.
00:19:23: Du wirklich da ins Gefunde hast.
00:19:26: Und so ist das viel einfacher.
00:19:27: Da trinke ich Birle oder vielleicht auch zwei.
00:19:30: Genau.
00:19:30: Baue da drinnen auf und schlafe zu.
00:19:32: Macht Kiste zu und dann schlaf ich.
00:19:34: Ich fühlte
00:19:35: es total.
00:19:36: also wenn ich die Wahl hätte noch ins Hotel zu gehen oder hier einfach die Bank aufzuklappen ganz klar auf seiner Seite
00:19:43: Und da habe ich natürlich Matratz drin und da ist alles wunderbar.
00:19:46: Am nächsten Morgen, meistens spiele ich an den schönsten Orten immer.
00:19:52: Da habe ich schon so viele Erlebnisse gehabt am nächsten Morgen.
00:19:56: Hundebesitzer und sage, äh... Sie sind ja nur da.
00:20:00: Und dann hucke sie zu mir ab zum Frühstück nachher oder auch bei den Landwirten wenn ich das Geräusch höre von der Melkmaschine und wenn nicht die Melk Maschine dann irgendwann aus, dann war ich okay.
00:20:11: jetzt kann ich nun umkommen zum Frühstag.
00:20:14: Dann frühstücken wir uns einmal.
00:20:15: Das ist immer nett!
00:20:17: Hallo zusammen Wir unterbrechen an der Stelle ganz kurz, weil die Rike und ich – wir wollen euch über das neue Wochenblatt Briefing informieren was ab den Zweiundzwanzigsten Juni jede Woche am Freitag für euch erscheint.
00:20:34: Rike du hast in einer Redaktion fleißig daran mitgearbeitet!
00:20:37: Was ist das Wochenblätt Briefing überhaupt?
00:20:39: Das Wochenblatt Briefing ist ein Audioformat, das von uns zusammengestellt wird und aus den interessantesten und spannendsten Beiträgen
00:20:49: der letzten Wochen besteht.
00:20:51: Daneben wir Beiträge
00:20:53: aus dem Wochenblad
00:20:54: die für die Praxis interessant sind und lassen sie von einer KI zusammenfassen und einsprechen.
00:21:00: Ja, das ganze dauert dann so je nachdem wie viele Beiträge wir aussuchen.
00:21:04: Fünf bis sieben Minuten maximal erscheint auf der Webseite vom BWB.
00:21:09: da gibt es noch weitere neue Audio Features ihr euch gerne anschauen könnt und natürlich in all unseren Podcast Formaten.
00:21:17: also abonniert auf jeden Fall den Kanal dass ihr nichts mehr verpasst.
00:21:20: uns schaut auf der webseite bw-wochenblatt.de vorbei um euch das genauer anzuschauen.
00:21:25: vielen Dank.
00:21:26: und jetzt weiter mit Martin Wagnler.
00:21:32: Am neunzehnte Juni fange ich auch in Rothaus und dann fahre zuerst nach Freiburg.
00:21:37: Dann bin ich ja auch im Bauerntag, dann geht es noch bis Aspichhof, dann runter an Bordesee, dann nüber bis Oberallgäu und dann wieder nach Stuttgart und dann nach Ostalb, dann nach Heilbronn und dann über der mittlere Schwarzwaldgott wird er runter.
00:21:55: Hast du die Kilometer ausgerechnet?
00:21:56: Wie viel sind sie?
00:21:57: Ja dieses Jahr wäre ich so eine Daußentrei-Hundertkilometer-Fahrer.
00:22:03: Da muss der Fendt ran.
00:22:05: Ja, da sitzt du wahrscheinlich ziemlich viel auf dem Bock und tuckerst durch die Gegende.
00:22:10: Muss ja schön sein!
00:22:10: Da erlebt man dann die Heimat noch mal aus einer anderen Perspektive.
00:22:14: Das ist wirklich cool.
00:22:19: Also diese zwei-drei Stunden.
00:22:21: Früher halb mit dem Eicher Königstiger Cabriolet.
00:22:27: Das war meistens Schäwetter.
00:22:29: Und es ist auch so... Im Sommer gibt es ganz wenige Tage, wo wirklich vierzehnzeigstunde durchpist.
00:22:36: Also ich bin am meisten trockenen Fußes ankommen.
00:22:39: Aber jetzt habe ja der Alex.
00:22:41: Der Alex ist ein Fendt, zweihundertsechzig S und ich muss sagen er Kabine hätte vorteilt!
00:22:48: Wenn's heiß ist oder wenn sie auch Katzer hagle oder so was dann ist das einfach super.
00:22:54: Das müssen wir einfach sagen.
00:22:56: Und dann fahre ich meistens keine Landstraße, sondern immer über Land kleine Sträsle.
00:23:03: Das genieße ich schon.
00:23:05: Was geht dir da durch den Kopf wenn du langsam vor dich herfährst?
00:23:10: Ist es die Landschaft oder der nächste Auftritt?
00:23:14: Für mich ist die zwei Stunden zwischen den Auftritten sehr wichtig.
00:23:17: Da bin ich da.
00:23:19: Ah, das ist so laut, dass ich keine Hände habe!
00:23:23: Da ist da Herrinix, genau.
00:23:29: Und dann dünn ich mich da sozusagen.
00:23:31: was war und wo ging ich hin so?
00:23:33: Was war etwas Besonderes auf?
00:23:35: und dann ging das Programm auch noch mal durch.
00:23:38: Was spiele ich am Ober?
00:23:39: Spiele ich Solo-Programm?
00:23:40: Spiele ich das Bandprogramm?
00:23:42: Ich bin ja dieses Jahr an der Wocheende wieder mit dem Waldvögel unterwegs.
00:23:46: Das sind zwei Musiker ein Bassist und einen Schlagzeugern und der spiele andere Sachen.
00:23:51: Ist eher musikalisch betont Und solopokran ist eher kabarettistisch betont, genau.
00:23:56: Aber da kann ich noch mal alles durch und natürlich genieße ich auch die wunderschöne Landschaft durch Baden-Württemberg zu fahren.
00:24:03: Die sind natürlich reisen mit fünf oder zwanzig Stunden per Kilometer zu riskieren.
00:24:09: Das
00:24:10: wünscht man sich wirklich ja?
00:24:12: Und deine neue Tour heißt Landinsicht!
00:24:15: Ja, genau
00:24:16: dachte ich eigentlich... Zuerst kommt es einem sofort wohlig vor.
00:24:20: Der Seefahrer oben außen ausguckt nach Monaten unterwegs auf hoher See ruft irgendwann Land in Sicht und alle freuen sich endlich wieder festen Boden offen unter den Füßen.
00:24:32: Wie kommst du jetzt zu dem?
00:24:34: Was erzählen wir uns von der Natur, worum geht es da?
00:24:36: Also zum Titel Land in Sicht.
00:24:40: ich habe aus der Perspektive von Städtern denke ich mir oft Die wissen, wie schön letztendlich das Land in Sicht ist.
00:24:48: Weil sie auch gar kein Bezug zum Teilhau haben.
00:24:51: Das muss man einfach sagen.
00:24:53: Jetzt im Mai
00:24:54: z.B.,
00:24:55: hier die große Löwenzahnwiese ... Wenn viele Wanderer hier vorbeilaufen, da sehen Sie nur die gelbe Löwanzahnwiese.
00:25:03: und was machen Sie?
00:25:03: Sie machen Selfies!
00:25:05: Da können wir ja reinlaufen.
00:25:07: Dann laufen wir rein ins Feld rein und machen Selfie.
00:25:11: Die wissen nicht, dass es eine landwirtschaftliche Nutzfläche ist oder dass ich den Hund rumkacke lasse und dann beinahe fotografiere.
00:25:19: Also das ist einfach so, ja da fehlt... Und da sage ich mir, schau noch mal genau hin was es heißt Land in Sicht.
00:25:27: Was das Land wirklich hat und was es bedeutet.
00:25:29: auch der Appell an die Politik.
00:25:33: Viele viele hieten Champions sowas.
00:25:35: Die sind nicht in der Stadt, die sind irgendwo auf dem Land.
00:25:39: Kleinbetriebe oftmals wo Weltmarktführer sind.
00:25:44: Land heißt einfach nicht nur, ja das ist ein Bauern-Dorf so wo die Kiegel noch auf dem Mischthaufen steht.
00:25:51: Ne ganz falsch!
00:25:52: Das sind die, die dieses Rad nach vorne treiben und unseren Wohlstand auch ausmachen.
00:25:58: Und deshalb sage ich Land in Sicht?
00:26:00: Ja also ich schau genau da hin.
00:26:02: Also nicht der Seefahrer der sich nach monatelanger Kreuzfahrt irgendwo endlich eine Insel entdeckt sondern der Großstädter der sich endlich mal aus seinem Dschungel herausgekämpft hat oder noch Land in
00:26:15: dass er das Land sieht, was da ist.
00:26:19: Und die schöne Landschaft, die wir haben, die ist nicht einfach so da!
00:26:23: Wenn man nichts machen würde, hätten wir innerhalb kürzester Zeit Wald.
00:26:26: und das muss man den Leuten auch klarmachen, dass es da Leute gibt, die stehen am Morgen sehr früh auf und gehen abends sehr spät ins Bett und schauen dafür, dass dieses Land bewirtschaftet werden und sind unsere Landwirte.
00:26:43: Lebensmittelhandwerker, nicht zu vergessen.
00:26:45: Bäcker, Koch wie sie alle heiße ja Winzer richtig.
00:26:51: Jetzt hast du ja vorhin auch schon gesagt dass du das beobachtest, dass diese Distanz immer größer wird noch größer zwischen Stadt und Land.
00:27:00: eigentlich ist es ja auch ein Thema über das wir schon länger sprechen.
00:27:02: aber woran hast du das jetzt festgemacht?
00:27:04: Dass es noch schlimmer wird sag ich mal die Entfremdung hat es dich dann auch angetrieben für das neue Programm
00:27:12: Also das Programm, also spiele ich schon zwei Jahre dieses Land in Sicht.
00:27:19: Aber ich dünste natürlich immer wieder über Arbeiter.
00:27:21: Also ganz neu ist zum Beispiel auch so Sache wie zum Beispiel jetzt das Thema mit dem Wahl.
00:27:29: Das hat mich umgedreht weil wenn die eine Landwirtschaft... tätig bist, dann weißt du einfach der Tod gehört zum Leben dazu und es ist einfach so dass dann ein Lebenswesen irgendwann sterben muss.
00:27:42: Und dann kann man denn irgendwie mit Wahnsinns-Geldmittel da nur irgendwo rumschippern und den nun mal wegziehen.
00:27:50: Und Timmy ist das beste Beispiel dafür wie das so schief gehen kann.
00:27:59: Am Anfang habe ich gesagt, holen wir doch ein norwegischer Metzger und machen viel Stäbli draus aus dem Team.
00:28:05: Dann hat man noch was davon.
00:28:07: Aber jetzt mit dem Ding ist es riesig.
00:28:11: Wenn man den in einer Blechpix wie starkem Seegang nachkutschieren will, kann ich mir vorstellen dass es dem nicht gefällt.
00:28:22: dann wirft ihn nur auf die einen Seite und auf der anderen Seite Sag ich mal, Henry.
00:28:27: Ich spiele dem Wasser!
00:28:29: Aber trotzdem musst du es ja schaffen diese Konflikte die du beschreibst dich auch sehr dann doch wieder so fortzutragen das sich Städter und Landmenschen nicht weiter voneinander zu entfremden sondern dass sie sich näher kommen.
00:28:42: da muss er dann im Endeffekt Die Verbindung entstehen.
00:28:44: Ich nehme an dein Publikum ist wahrscheinlich auch eher ländlich wenn Sie dann auf den Bauernhöfen sind.
00:28:49: Ja ja, das sind eher ländlich sage ich jetzt mal.
00:28:52: Aber ich muss es natürlich so kreieren dass es sowohl Städter wie auch Landeier sozusagen... Gut alle meine Stelle sagen Fressekinder, sozusagen das ist Parkensohn Und das ist natürlich für mich die Arbeit als ... ja, als Dramatiker.
00:29:10: Das so zu verpacken ich darf's nicht eins-zu-eins sagen!
00:29:13: Das funktioniert nicht.
00:29:14: also wenn ich das eins zu eins sage das langweilig.
00:29:17: Ich muss es dramatisch machen.
00:29:19: Eben diesen Metzger mit den Fischstäbchen da kann sich jeder eben sofort vorstellen wie viele Millionen Fischstäbchen es gibt.
00:29:25: aber Wenn ich das Eins zu Eins sag natürlich dann springt mir Peter an Hals.
00:29:34: Also muss man trotzdem irgendwo immer dann die Gemeinsamkeiten finden in dem Programm.
00:29:39: Ja, ja und ich muss es über Spitzer auch.
00:29:42: Und manchmal kann ich gar nicht so überspitzen wie's wirklich ist.
00:29:45: also als mir letztens ein Jäger gesagt hat dass eine Frau in der Rinderweide, in der Bullenweide Lämpchen aufkängt hat das der Waschbär nachts was sieht.
00:29:59: Wenn ich mir das ausgedacht hätte, würde mir das niemand glauben.
00:30:02: Aber es ist wirklich so passiert!
00:30:05: Da verzweifelt man doch oder?
00:30:08: Kann der Humor überhaupt noch was dazu beitragen damit umzugehen mit dieser Weltentfremdung?
00:30:15: Ja, Landentfraemdungen, da fragt mich dann schon, was ich machen kann.
00:30:22: Aber da hilft auch uns den Humor... Jetzt werden wir flinten ins Korn, das klaut auch nicht.
00:30:31: Nein, wir haben da einfach damit umgehört.
00:30:35: und dass man dann trotzdem überlegen kann wie kann man wieder zusammengehen?
00:30:41: Das ist natürlich extrem schwierig wenn es auf der einen Seite gibt es Leute in der Stadt die fünfstellige Beträge spenden die an eine Auffangstation von Warsperren, dass sie da leben können Und ich sag das mal immer Obstbauer, wo Schwierigkeiten hat mit der Äpfel, Bernern und Gräser.
00:31:05: Hast du dann einen Rat für die Landwirte in den Land, die uns jetzt auch zuhören?
00:31:08: Die häufig eben mit dieser Irritation, nenne sie mal konfrontiert werden bei ihrer täglichen Arbeit auf dem Feld oder auf die Wiese.
00:31:15: wenn da jemand versucht ein Selfie mit den Bullen zu machen kann man einen guten Tipp dazu.
00:31:24: wie geht man davor?
00:31:25: Also es gibt zwei Sachen.
00:31:26: Einmal, dass man's verschärft.
00:31:28: Verschärft wird.
00:31:29: zum Beispiel das man sagt bis er den Bullen kennt ist immer ein Melker an der Galerie.
00:31:41: Da muss man halt mit der Konsequenz dann umgehen.
00:31:44: ja aber schon letztendlich also da in Aggression zu gehen, das hat überhaupt keinen Wert.
00:31:50: Da glaube ich immer, da muss man sich auch immer eine gute Idee halten.
00:31:55: was Mein Nachbarin immer sehr gerne macht, wenn so je Zwischefälle kommen.
00:32:03: Ganz besorgt zu denen er geht und Tipps gibt zum Beispiel und sagt dann Entschuldigung hier ist ein Zeckengebiet.
00:32:12: Da gibt man einen
00:32:12: Tipp.
00:32:13: oder
00:32:14: sind die so schnell weg?
00:32:15: Das glaubt man gar nicht!
00:32:17: Oder zum Beispiel mit dem Fuchsbandwurm.
00:32:20: Der Fuchsbandwurm, der kann auch was anstellen.
00:32:24: Und da gibt man ganz reich gute Tipps und die sind so schnell weg das klaut man gar nicht!
00:32:30: Das ist clever.
00:32:31: ich glaube dass funktioniert.
00:32:32: dann ein bisschen zu sagen also was ja es ist ja nicht von ausgedacht Zecken und Fuchs Bandwurren Ich glaube dann werden sie ganz schnell sehr vorsichtig.
00:32:42: Dann geben wir den einen Tipp und so was oder das halt einfach dann auch aufklären.
00:32:48: Wirklich, als er einfach sagt, nehmt mir sie bitte ihren Hund an Leine.
00:32:53: im Moment sind die Brüder unterwegs und dann sagen die wenigsten Lassen Sie mich hin oben?
00:32:58: Das ist
00:32:59: ja auch schon gesagt man muss die Sache mit Humor angehen und man sagt auch lachen ist die beste Medizin.
00:33:06: es kommt auch so ein bisschen jetzt zu sprechen auf das Thema Was wir in der Landwirtschaft jetzt immer häufiger beobachten, es wird offen über die mentale Gesundheit gesprochen.
00:33:15: Über Depressionen, über Burnout und auch über Solizidgedanken.
00:33:20: So ein Thema was das Landwirtschaftsministerium angeht.
00:33:23: Beobacht du das auch bei dem Publikum dass das ein größeres Thema wird?
00:33:27: Und kannst du da auch helfen mit deinem Humor?
00:33:30: merkst du das?
00:33:31: Ich habe ein Lied drin zum Beispiel des Milchbauers End.
00:33:34: Das spiele ich schon sehr lange dieses Lied.
00:33:37: Und da war immer wieder ein Thema drin.
00:33:41: Soll ich das Lied wirklich spielen oder nicht?
00:33:45: Ich glaube, dass es sehr wichtig ist, dass man auch den Verbraucher klar macht was dahinter steckt in der ganze Familie Existenzen und was auf einen zukommt und dass er auch helfen kann.
00:34:00: Deshalb ist es auch wichtig, dass die Sache anspricht.
00:34:02: also ich bin da immer sehr direkt wo damit umgeht.
00:34:07: Aber man muss dann auch wieder das Publikum raus und Lösungswege zeigen, dass es so ist.
00:34:11: Aber ich will die Wirklichkeit nicht verschweigen.
00:34:15: Und da kann ich auch sagen, dass da eine Frau lange Zeit mal mich regelmäßig dabei war besucht hat und dann hatte sie bei dem Lied immer anfangen zu weinen.
00:34:25: Ich wusste nicht was los ist.
00:34:27: Irgendwann habe ich mir einen Herz gefasst und hab sich gefragt und gesagt ja dieses Schicksal ist eher passiert.
00:34:34: Dann waren natürlich bei mir Da konnte ich nichts mehr dazu sagen.
00:34:41: Aber sie hat mich dann auch bestärkt, das weiterzuspielen und gesagt, es ist wichtig, dass dieses Schicksal, das Sie da erlebt haben, nicht immer passiert.
00:34:53: Deshalb bin ich froh, dass die Ministerium dem Mut hat, da offen anzugehen.
00:35:00: Es kann nicht sein, wenn man unter der Landwirt einem schlecht geht ... Wenn man erwartet, bis einer unter der Erde ist und dann fragt, kann ich wieder Pachter oder so was?
00:35:09: Sondern dass man bitte vorher zusammen hilft.
00:35:12: Das ist eigentlich das, was ich auch in der Landwirtschaft beziehungsweise in den bäuerlichen Umfeld immer feststellt, dass die ja auch Zusammenhalte, das Zahlenhalte und auch das Dorf weiterbringen.
00:35:27: Also also ich kenne fast kein Bauer, wo er nicht mehr vorein ist, wo sich Ehren angeht.
00:35:34: Ehren, Engagement ist einfach sehr wichtig in dem Umfeld.
00:35:38: Und die sind wirklich Räder, die das Dorfleben weiterbringt.
00:35:44: Wir
00:35:44: selten einen Landwirt, den ich nicht in der Feuerwehr im Musikverein... Schiedsunft!
00:35:51: Naregilde oder sonst irgendwo?
00:35:53: Das muss man einfach sagen.
00:35:54: Die halt das Land am Leben auch.
00:35:57: Erst dann auch am Ende Fluch und Segen zugleich weil der Landwirth an und für sich das merken wir ja dann häufig sagt er kann das, er macht es und er tut es.
00:36:06: Und am irgendwann wird's dann eben auch zu... Ich habe gerade gesagt du singst das Lied schon lange.
00:36:11: Wie hieß es?
00:36:12: Milchbauersend.
00:36:12: Milchbauersend wie lange schon?
00:36:15: Also ich muss lege.
00:36:16: Ich meine dass sich das ziemlich von Anfang an also sicher das ist eins von diesen Lieder die ich so acht Jahre schon drin hab im Programm.
00:36:26: Man meint ja das ist irgendwie ein neues Phänomen aber Nein,
00:36:29: das ist schon alt.
00:36:30: Aber jetzt ist es null?
00:36:32: Jetzt hat sie natürlich aufgenommen aber ich habe das einmal am Artikel in der Zeitung den Gläser und dann hab' ich gedacht, wow!
00:36:42: Das ist so... In Frankreich gibt's da eine Statistik dazu und die habe ich da ziemlich bald mal unter die Nase bekommen.
00:36:50: Und dann war's für mich klar, wir müssen da etwas machen Aber so ein Thema anzuschneiden, das kannst du nur machen wenn du weißt okay.
00:37:01: Du hast noch irgendwelche Klöpfer wo sie wieder raus sind nämlich schon schlechtes Publikum rein und es geht nicht.
00:37:07: Du musst sozusagen runterfahren, das Problem klarmachen und dann Lösungsschweige finden und dann wird er mit einem Humor rauszufahren ja.
00:37:14: Ja das merken wir jetzt auch gerade.
00:37:16: man merkt wie es einen bedrückt und wie sehr dieses Thema trotz all dem Spaß, den wir haben können nicht weg zu reden ist, aber man muss wieder rauskommen aus den Tiefpunkten des Lebens.
00:37:31: Das ist ganz wichtig und das sind ja auch diese spannenden Reibungspunkte und diese Gegensätze die ich finde immer in deinem Programm mit drin hast.
00:37:39: also ich habe mir aufgeschrieben da trifft Hafermilch jedes Jahr zu dir, um halt auch dieser Reibungspunkt und diese Konflikte mitzuerleben.
00:37:54: Wie du sie aufbaust?
00:37:56: Was erwartet denn diejenigen, die schon häufiger dabei waren als Neues?
00:38:00: Und was hast Du jetzt als kleine Highlights noch in Deinem Programm dieses Jahr mit eingebaut?
00:38:05: Also dieses Jahr kommt auf jeden Fall Wurstsalat-Walzer!
00:38:09: Da bin ich nämlich so gespannt drauf.
00:38:12: Früher hättest immer Keise gewurscht wie Kammerwurstsalats so viel essen.
00:38:17: Und dann habe ich eine Studie gefunden, wo ich gesehen habe... Vitamin A, Eins, Zwei, Drei und Vitamin B. Ganz extrem wichtig für Schwangere, Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
00:38:29: Und da steht drin das mindestens Fünfzehntausend Nanomiligramm Wichtig ist!
00:38:34: Das ist ein Fünfhundertgramm Wurstsalat!
00:38:37: Und das täglich!
00:38:40: Ja?
00:38:40: Und es freut mich natürlich schon sehr dass man sowas prädestieren kann.
00:38:45: Was auch neu drin ist der Schwarzwäler Kahlblutlied.
00:38:49: Das ist so ein... wie soll ich sagen, was uns ausmacht?
00:38:58: Baden-Württemberg.
00:38:59: Wir haben Württemberger, Kahlblut und wir haben auch Schwarzwälder, Kohlblut usw.
00:39:04: Und das ist wie die Natur, Menschensprache.
00:39:08: Die ganze Kultur sich sozusagen in so einem Pferde letztendlich zeigt und dass wir da so stolz drauf sind.
00:39:18: Das ist das, was ich rüberbringen will mit dem Lied.
00:39:24: Dann natürlich jetzt im Moment ein ganz wichtiges Pferdele-Walzer.
00:39:29: Wird viel getanzt bei dir dann auf dem Bühnenprogramm?
00:39:31: Ja
00:39:32: also ... Dann sind sie jetzt eher weniger, aber ich versuche halt dieses leichte rüberzubringen.
00:39:39: Und die Winzer haben sich im Moment so schwer und sowas, weißt du?
00:39:41: Und das wird er bewusst machen.
00:39:43: wenn man sagt okay, man ist Winzer dass man nicht bloß Alkohol sieht sondern dass es ganze der Kulturlandschaft dazu kehrt, dass man das unterstützt Wenn wir wieder eine Pferdelle trinkt und es gibt in keinem anderen Bundesland eine Pherdele.
00:39:54: Da müssen wir wieder stolz drauf sehen, dass mal ein Pferder dringt miteinander.
00:39:58: Und eine
00:39:59: Ostsalat.
00:40:00: Ja genau Keine zweihundert Milligramm, mit Milliliter.
00:40:04: Sondern ein Viertelit!
00:40:06: Die sind zweihundfünfzig, genau.
00:40:08: Das schadet nicht?
00:40:09: Ja, das ist immer mehr und das muss man jetzt wieder rüberbringen.
00:40:15: Und was natürlich dieses Jahr auch ganz neu ist, dieses Jahr ist zwanzig, sechszehnzeig Jahre der Landwirtinnen.
00:40:21: Ja, hast du auch einen Programm?
00:40:23: Sicher, das muss natürlich drin sein.
00:40:25: Ist doch logisch dass die Landwirts Die Arbeit, die sehr wichtig ist auch für die ganze Gesellschaft.
00:40:33: Dass man das einfach wieder seht und honoriert und wertschätzt.
00:40:40: Das sieht sie mit dafür ein.
00:40:42: Und wer weiß vielleicht erwartet uns ja noch die eine oder andere Überraschung, die jetzt sich anbahnen könnte?
00:40:50: Aber deswegen umso wichtiger dass ihr euch auf der Webseite umschaut wo es hingeht.
00:40:57: Konkret wann der Fidilius wo es ist und dass ihr auf jeden Fall dahin geht.
00:41:03: Und euch ein Ticket bucht, gell?
00:41:04: Und zuschaut!
00:41:05: Vielleicht gibt's ja noch was, worüber wir noch nicht gesprochen haben...
00:41:10: Es könnt mir vorstellen, dass die eine oder andere Überraschung wirklich da ist, wo sogar die ganz eingefleischte Fidelius-Fans überrascht sein werden.
00:41:26: Auf jeden Fall freu ich mich saumäßig, wenn er mich psychisch am Stube wegele und zur U-Führung komme.
00:41:32: Aber ich habe noch eine Frage, die habe ich mir zum Schluss für dich aufgehoben.
00:41:35: Wir haben uns jetzt viel über Heimat gesprochen.
00:41:38: Es gibt so viele Sprüche auch über Heimath zu Hause wo mein Hut hängt Du mit deiner langjährigen Erfahrung über Heimate Was ist denn Heimat?
00:41:48: Heimat ist für mich da wo man sich engagiert und Zeit investiert.
00:41:56: Das ist für jeden ganz persönlich.
00:42:00: Und wenn man sich das in seinem Umfeld macht, sei es in Musik und Skifahrer oder in der Feuerwehr, wo man gern Zeit verbringt... Da ist Heimat!
00:42:15: Wenn es einem für jemanden ist, wo der ganze Tag am Handy, am Datler ist, dann ist es eben auch für ihn die Heimat in dem kleinen Kästchen drin.
00:42:25: Und ich kann jeden nur sagen, mache die Küste aus.
00:42:30: Gehen in ein abgelegendes Daal den Digital faste und komme in der Schwarzwaldun am besten!
00:42:38: In eins wo Heueberge, TV-Teller und auf jeden Fall kein Netz ist.
00:42:45: Herrlich das lasse ich jetzt so ausklingen da setze ich nichts mehr drauf.
00:42:50: vielen Dank für das tolle Gespräch.
00:42:52: viel Erfolg auf deiner Tour.
00:42:54: Und du hast jetzt eine Kabine, also kommst du trocken durch und alles andere.
00:42:59: Schauen wir mal rein!
00:43:00: Ja, dankeschön dass ihr ja sozusagen mit mir dort angefangen hast.
00:43:04: ich hab nur nie einen Pushtkart gemacht, war richtig aufgeregt, gell so?
00:43:08: Und sätt gar nicht weh du.
00:43:12: Dankeschön und für euch hört rein.
00:43:15: bald gibt es hier immer mehr Folgen auf dem BBW, den neuen Kanal.
00:43:20: Bin gespannt wer als nächstes mit mir ins Gespräch kommt.
00:43:24: Bis bald wieder.
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