Wochenblatt Briefing Ausgabe 31

Shownotes

Wie Grünland bei Dürre ideal genutzt werden kann, warum Mutterschutz wichtig für den Erhalt der Landwirtschaft ist und wie aus einem Kuhstall ein Pferdestall werden kann.

Digitalabonennten können alle Beitrage hier in voller länge Hören oder Lesen. Das Beste aus dem Grünland herausholen Bauernverband fordert verlässliche Rahmenbedingungen Mit Wissenschaft zum Stallkonzept

Fachbeiträge, Reportage und News: bw-wochenblatt.de

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00:00:04: Ausgewählte Beiträge, kompakt zusammengefasst für Feldstall, Hof und Familie.

00:00:11: Willkommen zu Ihrem Wochenblatt-Breathing!

00:00:20: Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.

00:00:23: Unser erstes Thema widmet sich dem Dürremanagement im Grünland und der Frage wie Betriebe das Beste aus ihren Flächen herausholen können.

00:00:32: Der Klimawandel bringt häufiger Trockenperioden mehr Hitze Tage und wachsende Futterknappheit mit sich fast den Druck auf Grünland-Betriebe spürbar erhöht.

00:00:42: Im grenzüberschreitenden Projekt RESCU wurden Pilotbetriebe im Elsass in Südbaden und in der Schweiz untersucht, die Ergebnisse wurden Ende Juni beim deutsch-französischen Milchwittag in Straßburg vorgestellt.

00:00:55: Ein zentrales Werkzeug zur Einschätzung des richtigen Nutzungszeitpunkts ist die sogenannte Temperatursumme – sie wird ab dem ersten Februar täglich aus dem Tagesdurchschnitt also aus Höchstwert und Tiefstwert geteilt durch zwei aufadiert.

00:01:09: Eine Temperatursumme von zweihundert markiert dabei den Beginn der Vegetationsperiode.

00:01:14: Das Graswachstum steigt bis zum Drei-Blatt-Stadium deutlich an, weshalb die Ruhezeit der Flächen sich an diesem Entwicklungsstadium orientieren sollte.

00:01:24: Zu frühe Nutzung schwächt die Pflanzenreserven zu späte Nutzungen hingegen für zum Verlust alter Blätter.

00:01:30: Als Richtwerte empfehlen die Experten im Frühjahr etwa zwanzig Tage Ruhezeit und im Sommer sowie Herbst, thirty-fünf bis vierzig Tage oder länger – je nach Wassermangel und Temperatur.

00:01:43: Zur praktischen Kontrolle empfiehlt sich eine wöchentliche Messung mit dem Herbometer, mit dem die komprimierte Grashür bestimmt und der Graßertrag geschätzt werden kann.

00:01:53: Weiter geht es mit einem sozialpolitischen Thema den Mutterschutz für Selbstständige und der Forderung des Landesbauernverbands Baden-Württemberg nach verlässlichen Rahmenbedingungen.

00:02:04: Der Verband ist dem Bündnis Mutterschutz für Selbstständige beigetreten, um politische Initiativen für Unternehmerinnen in der Landwirtschaft zu unterstützen.

00:02:15: Der Beitritt folgte auf Beratungen der Fachausschüsse UnternehmerInnen und Soziales – die gemeinsam ein Positionspapier erarbeiteten und den Beitritt empfohlen

00:02:24: haben.".

00:02:25: Der Hintergrund ist bedeutsam.

00:02:27: Das Jahr, es wurde von den Vereinten Nationen zum internationalen Jahr der Landwirtin erklärt.

00:02:35: Der Verband fordert einen gesetzlich verankerten Mutterschutz für Selbstständige, eine solidarische Finanzierung, verlässliche Betriebshilfen sowie verbesserte Kinderbetreuungs- und Vereinbarkeitsbedingungen.

00:02:46: Die Vorsitzenden der beiden Fachausschüsse Martina Magridesser und Juliane Wees betonen, dass ein wirksamer Mutterschutz die Zukunftsfähigkeit von Betrieben stärkt und zur Chancengleichheit

00:02:57: beiträgt.".

00:02:58: Ein weiteres wichtiges Thema ist eine Betriebsreportage über einen ungewöhnlichen Weg vom Milchviehbetrieb zum modernen Stallkonzept, beschrieben unter dem Titel Mit Wissenschaft zum Stallkoncept.

00:03:10: Der Agrarwissenschaftler Harald Unselt hat den älterlichen Milchfiehbetrieb in Langenau bei Ulm in einem Pensionsferde-Betrieb umgebaut, indem bis zu sechzig Pferde in zwei nach Geschlechtern getrennten Gruppen gehalten werden.

00:03:25: Unsell studierte an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt nürtingen Geißlingen, um promovierte An der Universität Hohenheim.

00:03:32: Seine wissenschaftlichen Arbeiten behandelten unter anderem die Rutschfestigkeit von Stallböden, grünen Schnittkompost als Einstreualternative und die Entwicklung eines Messsystems zur feinen Staubbelastung in Pferdehaltungen.

00:03:46: Erhöhte Außenseiten und eine flache Mittensänke sorgen für Übersicht bei den Tieren.

00:03:54: Sensor- und chipgestützte Futterautomaten geben individuelle Futterportionen aus, und ermöglichen so eine bedarfsgerechte Versorgung.

00:04:02: Als besonderes Praxisbeispiel dient das dreißig Jahre alte einäugige und zahnlose Pferd namens Chiva – dass Dank dieses Systems erfolgreich in die Herde integriert werden kann.

00:04:13: Unselt beschreibt die Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Praxis als fortlaufenden Prozess bei dem Forschungsergebnisse in den Stallbau einfließen und laufende Beobachtungen wiederum neue Forschungsfragen aufwerfen.

00:04:27: Das war das wöchentliche Audiobriefing des baden-württembergischen landwirtschaftlichen Wochenplatz, wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche

00:04:50: Woche!

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