Wochenblatt Briefing Ausgabe 33
Shownotes
Wie uns Menschen die Hitze belastet und was von der Apfelernte erwartet wird. Außerdem: Neues vom Orthobunyavirus.
Digitalabonennten können alle Beitrage hier in voller länge Hören oder Lesen: Rinder bleiben vermarktbar Achtung heiß! Sehr niedrige EU-Apfelernte erwartet
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00:00:04: Ausgewählte Beiträge, kompakt zusammengefasst für Feld, Stall, Hof und Familie.
00:00:11: Willkommen zu Ihrem Wochenblatt Briefing!
00:00:29: Das Friedrich-Löffler-Institut hat dieses bislang nicht näher charakterisierte Virus der Simbu-Serogruppe kürzlich in Baden-Württemberg nachgewiesen.
00:00:37: Die Virengruppe ist eigentlich vor allem in Afrika, Asien und Australien bekannt.
00:00:42: Übertragen wird das Virus durch Gnitzen – also kleine blutsaugende Mücken – und es verursacht v.a.
00:00:47: Fieber Durchfall sowie bei Milchkühen einen Rückgang der
00:00:51: Milchleistung.".
00:00:52: Die Symptome ähneln dem Schmalenberg-Virus und verlaufen bei erwachsenen Tieren meist mild.
00:00:57: Fleisch und Milch aus betroffenem Beständen bleiben vermagbar, allerdings sind Tierverbringungen in Baden-Württemberg eingeschränkt.
00:01:05: Tiere mit klinischen Anzeichen dürfen nicht verbracht werden – noch ungeklärt ist ob fatale Schädigungen oder Aborte auftreten können!
00:01:14: Das Friedrich-Löwfler-Institut prüft zudem ein mögliches zoonotisches Potenzial und arbeitet an der vollständigen Charakterisierung des Erregers sowie an spezifischen Diagnoseverfahren.
00:01:25: Eine Impfstoffentwicklung wird grundsätzlich für möglich gehalten.
00:01:29: Weiter geht es mit einem Thema, das uns alle betrifft – sicher durch die Hitze!
00:01:34: Bis in den letzten Jahren prognostiziert der Klimaatlass Baden-Württemberg einen weiteren Anstieg um etwa eineinhalb Grad sowie eine Verdoppelung der heißen Tage binnen zwanzig Jahre.
00:01:45: Ab dreißig Grad setzt beim Menschen Hitze Stress ein der zu geringerer Denkleistung, schnellerer Ermüdung und Konzentrationsstörungen führt.
00:01:54: Körperlich drohen erhöhte Körpertemperatur, starkes Schwitzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfe sowie Flüssigkeits- und Elektrolytverluste die Kreislauf- und Organfunktion beeinträchtigen können.
00:02:08: Die Produktivität sinkt bereits ab twenty-fünf Grad und nimmt mit jedem weiteren Grad um etwa zwei Prozent ab – gleichzeitig steigt das Unfallrisiko durch verringerte Aufmerksamkeit.
00:02:19: Wie stark jemand von Hitze betroffen ist, hängt individuell von Alter, Gewicht-, Arbeitsdauer-, Vorerkrankung und dem Flüssigkeitshaushalt ab.
00:02:29: Zum Abschluss die Prognosfried-Konferenz erwartet eine sehr niedrige EU-Affelernte.
00:02:34: Für die Saison im Jahr für die Welt Apple and Peer Association schätzt sie die europäische Apfelproduktion auf rund neun, fünf Millionen Tonnen.
00:02:46: Das wäre ein Rückgang von etwa fünfzehn Prozent gegenüber dem Vorjahr und die zweitniedrigste Ernte des vergangenen Jahrzehnts.
00:02:54: Zum Vergleich – Die endgültige Ernte zwei Tausendfünfundzwanzig lag bei elf Komma drei Millionen Tonne und damit rund achthunderttausend Tonnen über der ursprünglichen Prognose.
00:03:06: Für den Rückgang im laufenden Jahr werden Spätfröste, Überschwemmungen, Trockenperioden und Hitzewellen verantwortlich gemacht.
00:03:13: Dazu kommt eine gesunkene Anbaufläche von zuletzt rund fourhundertsechsundfünfzigtausend Hektar.
00:03:18: Besonders stark trifft es Polen mit Verlusten von rund dreißig Prozent auf etwa zwei Komma sechs Millionen Tonnen gefolgt von Frankreich mit Minusrundzwanzig Prozent und Belgien mit minusrund zwanzig prozent.
00:03:32: Deutschland erwartet rund Eine Million Tonnen, ein Rückgang von etwa zehn Prozent.
00:03:37: Vorhandene Lagerbestände von etwa dreihunderttausend Tonnen aus der Ernte zweitausendfünfundzwanzig Federn den Saisonstart ab – die vollen Marktauswirkungen dürften sich erst im weiteren Verlauf zeigen!
00:03:49: Wir danken Ihnen fürs Zuhören und wünschen eine gute Woche!
00:04:03: finden Sie alle Beiträge aus Ihrem Wochenblatt Briefing und viele weitere Fachartikel.
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