Wochenblatt Briefing Ausgabe 39
Shownotes
Was Landwirte bei Pachtverträgen für Windkraftanlagen beachten müssen? Wie läuft die Körnermaisernte an? Digitalabonennten können alle Beitrage hier in voller länge Hören oder Lesen: Vom Acker zum Windpark Mini-Ernte bei Körnermais Frauen für Frauen
Fachbeiträge, Reportage und News: bw-wochenblatt.de
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00:00:04: Ausgewählte Beiträge, kompakt zusammengefasst für Feldstall, Hof und Familie.
00:00:11: Willkommen zu Ihrem Wochenblatt Briefing!
00:00:20: Vorgelesen von einer künstlichen Stimme.
00:00:23: Unser erstes Thema ist die Zwischenbilanz bei der Körnermeisernte Denn in Baden-Württemberg zeichnet sich eine echte Miniernte ab.
00:00:31: Die Erfasser melden derzeit Erträge zwischen zwei und sieben Tonnen pro Hektar trockener Ware.
00:00:37: Im Schnitt liegt man bei etwa vierinhalb Tonnen.
00:00:40: Rund ein Viertel der Ernte ist bereits eingefahren, und viele Erfasserechnen insgesamt mit maximal der Hälfte der Vorjahresmenge – zumal mancher Mais schon als Silo mehr gehäxelt wurde.
00:00:51: Die feuchte Werte schwanken zwischen fünfzehn- und einundzwanzig Prozent!
00:00:56: An der Pariser warren Terminbörse lag November meist zuletzt bei twohundertfünfundsiebzig Euro pro Tonne.
00:01:03: Das sind mehr als dreißig Euro über dem Dezember Weizen, in Baden-Württemberg werden rund zweihundertvierzig Euro pro tonne frei Landlager und knapp zweihundertfünftig Euro frei Wasserlager reingenannt.
00:01:15: Grund für die feste Preislage ist die sehr kleine Ernte in Mitteleuropa vor allem in Frankreich und der Schweiz sowie anhaltende Exportprobleme aus der Schwarz-Mehr-Region.
00:01:26: Niedrige Wasserstände auf den Flüssen erschweren zudem die Binnenschifffahrt und damit die Liefermöglichkeiten.
00:01:33: Weiter geht es mit einem Beitrag über Pachtverträge, denn immer öfter wird aus dem Acker ein Windpark.
00:01:38: Die neuen Regionalpläne in Baden-Württemberg weisen insgesamt eins Komma acht Prozent der Landesfläche für Windenergie aus – und viele dieser Flächen gehören Land und Forstwirten!
00:01:50: In Ostwürttemberg ist der Plan bereits seit Januar rechtskräftig, im Nordschwarzwald seit Juli.
00:01:56: Eigentümer erhalten deshalb zunehmend Pachtangebote die ihre Flächen oft über Jahrzehnte binden.
00:02:03: Neben der Pachtsumme spielen Laufzeit Ertragsbeteiligung Rückbau und die weitere Flächennutzung eine entscheidende Rolle.
00:02:11: Üblich sind Modelle aus fester Mindestpacht und einer Beteiligung am Stromerlös.
00:02:16: Hier werden Quoten von neun bis fünfzehn Prozent genannt.
00:02:20: Das geplante erneuerbare Energiengesetz für zwei tausend siebenundzwanzig sieht dagegen eine Deckelung auf drei Komma fünf Prozent vor, gegenüber derzeit häufig fünf bis zehn Prozent.
00:02:32: Der Flächenwert hängt neben der Windhöfigkeit auch von der Anzahl anlagen dem Projektstand und der Erschließung erab.
00:02:39: empfohlen wird, Flächen zu bündeln gemeinsam zu verhandeln und meistbegünstigungsklauseln zu vereinbaren damit einzelne Eigentümer nicht gegeneinander ausgespielt werden.
00:02:50: Ein weiteres wichtiges Thema ist das Mentoring-Programm Kompass.
00:02:54: es steht unter dem Motto Frauen für Frauen.
00:02:58: Der Fachausschussunternehmerin im Deutschen Bauernverband hat die Bewerbungsphase eröffnet.
00:03:03: Gesucht werden zehn Mentes, die aktiv in der Landwirtschaft tätig sind.
00:03:09: Wer sich bewerben möchte hat dafür vom siebzehnten September bis zum sechzehntenten Oktober-Zweitausendsechsundzwanzig Zeit.
00:03:16: Los geht es dann im Februar-Zwei-tausendzebend zwanzig in Berlin!
00:03:20: Das Programm verbindet ein einjähriges Mentoring durch eine erfahrene Mentorin aus der Landwirtschaft mit vier Trainings – die über das Jahr verteilt und in Zusammenarbeit mit der Andreas Hermes Akademie angeboten werden.
00:03:33: Inhaltlich geht es unter anderem um Hofübernahme, um die Vereinbarkeit von Familie-, Hof- und Ehrenamt, um Zeitmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Medienarbeit sowie Kommunikationen und Netzwerken.
00:03:47: Die Teilnehmerinnen nehmen außerdem an Fachausschusssitzungen und parlamentarischen Abenden des Verbandes teil und können sich so ein überregionales Netzwerk aufbauen – das bestehende Unternehmerinnennetzwerk zählt bereits über zweihundert Mitglieder.
00:04:02: Der Fachausschuss selbst wurde im Jahr-Zweitausendzweiundzwanzig gegründet, den Vorsitzer DBV Vizepräsidentin Susanne Schulze Bockeloh inne.
00:04:11: Das war unser Audiobriefing für diese Woche!
00:04:14: Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal!
00:04:32: Ja!
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